SprechplattenRenaissance

Wir verfolgen das Ziel der Ablösung der CD im Marktsegement Hörbuch durch die Schallplatte, die bereits vor Einführung von CD/MC als "literarische Sprechplatte" in diesem Bereich führend war. Damit unterstützen wir einen schon seit einiger Zeit beobachtbaren Trend. Wirken Sie an diesem Vorgang mit und kommentieren Sie unsere Postings.

Tuesday, June 14, 2005

Rückschlag für die Renaissance: Karstadt selbst verantwortlich

Anstatt dass Karstadt wie vor 3 Jahren die erste nun auch die zweite Sonderedition "John Sinclair" als exklusive Vinyl-Ausgabe anbietet, läßt der Konzern zur Zeit einen Großteil der verbliebenen Hoffnung darauf schwinden indem er die Plattenausgabe der SE1 seit einiger Zeit für 1,99 Euro verramscht und damit begründete Zweifel daran aufkommen, dass Karstadt sich auf ein weiteres Vinyl-Experiment einläßt, obwohl in der Vergangenheit auch den drei ??? schon ähnliches wiederfahren ist, ohne dass man sein Bemühen um besprochenes Vinyl eingestellt hätte.
Umso bitterer, da SR Informationen vorliegen, nach denen Kunden, die die Vinyl-SE1 in diversen Karstadt-Filialen jenseits der Großstädte zum vollen Preis käuflich erwerben wollten, in der Regel die Auskunft gegeben wurde, die Platten seien vergriffen, also auch nicht nachbestellbar oder ähnliches. Dass auf der anderen Seite jetzt offensichtlich Filialen in der Lage sind den begehrten Artikel als Sonderposten zu nahezu einem Zehntel des Ursprungspreises anzubieten scheint nur ein weiterer Indikator für fehlerhaftes Management bzw. Koordination bei Karstadt zu sein, denn die in ihren Filialen Leerausgegangenen zahlten nach der mehrfach gegebenen Fehlinformation, die Platte sei eben nicht mehr erhältlich, bis heute bei dubiosen "Schwarzhändlern" bis hin zum doppelten Preis für "Der Anfang" auf Vinyl, was zeigt, dass der Konzern sich ein Geschäft dadurch entgehen ließ, das Produkt lange Zeit durch seine Mitarbeiter als vergriffen deklarieren zu lassen obwohl größere Posten noch nicht verkauft waren.
Die Hoffnung bleibt, dass unser heutiger Artikel und die vielen Anfragen nach der SE2 den Karstadt-Oberen zeigt, dass besprochenes Vinyl keineswegs nicht gefragt ist, sondern dass man sich den Ladenhüter durch fehlende Koordination beim Vertrieb selbst hergestellt hat.
Nicht aufgeben, Karstadt!

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